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HFT Stuttgart zählt zu den Siegerteams! <<

Die Forschungs- und Innovationspartnerschaft „Intelligente Stadt (i_city)“ der HFT Stuttgart zählt zu den 10 Siegerkonzepten des bundesweiten Wettbewerbs „FH-Impuls“! Damit hat sich die HFT Stuttgart mit Ihrem Projekt „HFT Partnerschaft Intelligente Stadt i_city“ unter über 80 Bewerbungen im Wettbewerb „FH-Impuls“ durchgesetzt! Insgesamt wurden zehn Partnerschaften zur Förderung einer strategischen Forschungs- und Innovationspartnerschaft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgewählt.

Ein herzlicher Glückwunsch folgte gleich nach Bekanntgabe durch Rektor Prof. Rainer Franke. „Es freut mich außerordentlich, dass die HFT Stuttgart zu den Siegerteams gehört. Wir haben alle Kompetenzen und Erfahrungen der letzten Jahre gebündelt, das wurde nun bundesweit anerkannt. Ich danke allen Forscherinnen und Forschern, vor allem aber auch unseren Industriepartnern, die uns kräftig unterstützt haben.“ Basierend auf dem international anerkannten HFT-Forschungsschwerpunkt ‚Energieeffiziente Gebäude und nachhaltige Stadtentwicklung‘ werden nun Kooperationen mit KMUs, Großunternehmen und Gebietskörperschaften ausgebaut, um innovative Konzepte für die intelligente Stadt der Zukunft (i_city) weiterzuentwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

Was versteht man unter „i_city“?

„Es geht darum, innovative Konzepte für die intelligente Stadt der Zukunft weiter voran zu bringen und diese auch umzusetzen“, erklärt Prof. Dr. habil. Ursula Eicker, Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung (IAF) an der HFT Stuttgart, „Bei der strategischen Partnerschaft i_city vernetzt sich die Hochschule für Technik Stuttgart mit Unternehmen und Kommunen der Metropolregion Stuttgart, um eine nachhaltige Stadtentwicklung mit innovativen Energiesystemen und Informations- und Kommunikationslösungen zu konzipieren und daraus nachhaltige Quartiers- und Gebäudekonzepte abzuleiten“.

Die Forschung wird räumlich fokussiert auf quartiersbezogene Fallstudien unterschiedlichster Nutzung (Wohnen, Büro, Gewerbe) und interdisziplinär von der Stadtentwicklung über die innerstädtische Infrastruktur (IT, Wärme- und Stromnetze) bis zur Gebäudeebene mit ihren technischen Komponenten verzahnt. Dabei sind zentrale Akteure aus Unternehmen, Kommunen, kommunalen Gesellschaften und Fachverbänden praxisnah eingebunden. Das Forschungsfeld umfasst die prioritären Zukunftsaufgaben der deutschen Hightech-Strategie wie digitale Wirtschaft und Gesellschaft unter besonderer Berücksichtigung von Datenschutz und Sicherheit, nachhaltiges Wirtschaften und Energie mit intelligenter Mobilität, adressiert innovative Wohnund Arbeitswelten durch digitale Transformation und gesundes Leben mit hohem akustischen und thermischen Komfort in Gebäuden und im städtischen Umfeld.

Ziel ist die Entwicklung von Methoden, Dienstleistungen und Produkten, um hocheffiziente Energie-, Gebäude- und Mobilitätssysteme in Quartieren zu entwickeln, sie mittels Informations- und Kommunikationstechnologien intelligent zu vernetzen und effizient, erneuerbar und nachhaltig zu betreiben. Basierend auf dem international anerkannten HFT-Forschungsschwerpunkt „Energieeffiziente Gebäude und nachhaltige Stadtentwicklung“ werden daher die Kooperationen mit KMUs, Großunternehmen und Gebietskörperschaften ausgebaut, um innovative Konzepte für die intelligente Stadt der Zukunft (i_city) zu erarbeiten und zu implementieren.

Dafür sollen die zentralen Kompetenzen der transdisziplinären HFT-Forschung in der Energiesystem- und Informationstechnik ausgebaut werden und zusammen mit der langjährigen Expertise in Stadtplanung, Architektur, Bauphysik, Psychologie und Wirtschaft zu einer integrierten Vision einer intelligenten und nachhaltigen Stadt der Zukunft führen.

„FH-Impuls“

Für „FH-Impuls“ stellt das BMBF insgesamt rund 100 Millionen Euro für die Förderdauer von bis zu acht Jahren bereit. FH-Impuls ist eine Maßnahme, die Wettbewerbsfähigkeit der Fachhochschulen im Wissenschaftssystem weiter zu stärken und zugleich ihre Sichtbarkeit in Wirtschaft und Gesellschaft zu erhöhen.

Die Partnerschaften sollen auf einem an der Fachhochschule bereits vorhandenen Forschungsschwerpunkt mit hohem Transfer- und Umsetzungspotenzial aufbauen und sich auch am Bedarf der Unternehmen orientieren, die mit der Fachhochschule im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten längerfristig kooperieren wollen. Zum Aufbau einer nachhaltigen Perspektive der Partnerschaften ist eine finanzielle Beteiligung der Wirtschaft bei Forschungsprojekten vorgesehen. Gleichzeitig ermöglicht die Partnerschaft, dass einzelne an der Kooperation beteiligte kleine und mittlere Unternehmen Unterstützung für Forschung und Entwicklung erhalten können.

Die Fördersumme für „i_city“ beläuft sich auf knapp 5,4 Millionen Euro.

Kontakt für weitere Informationen

Prof. Dr. habil Ursula Eicker
Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung an der HFT Stuttgart
ursula.eicker@hft-stuttgart.de

Petra Dabelstein (petra.dabelstein@hft-stuttgart.de)