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Nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz

Nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz an der HFT Stuttgart

Als Ausbildungsstätte für künftige Fach- und Führungskräfte ist sich die HFT Stuttgart ihrer besonderen Verantwortung gegenüber der heutigen und auch künftiger Generationen bewusst: Deshalb hat sie als eine der ersten Hochschulen das Konzept der Nachhaltigen Entwicklung im Struktur- und Entwicklungsplan verankert. Damit hat sich die HFT Stuttgart verpflichtet, in den kommenden Jahren Lehre, Forschung, Betrieb / Institution, Governance / Lenkungsform und Transfer im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten.

Studierende können Studienleistungen aus dem Spektrum der nachhaltigen Entwicklung (sowohl Pflichtveranstaltungen als auch extracurriculare Studienleistungen) für das Ethikum anerkennen lassen, das zusätzlich zum Studienabschluss vergeben wird und für das Studium Integrale.

 

Öffentliche Vorträge

in Kooperation mit der VHS Stuttgart, dem Hospitalhof Stuttgart und der Evangelischen Akademie Bad Boll. Weitere Details finden Sie im Unterordner "Ethik-Vorträge".

 

Prof. Michael Resch, Dr. Andreas Kaminski: Vertrauen in künstliche Intelligenz? / 1 EP*

Di, 10.12.2019, 17:30-19:00 Uhr
Veranstaltungsort:  
Tiefenhörsaal der HFT Stuttgart, Bau 1, UG (1/ U37)

Kann man von »Vertrauen« im Umgang mit Maschinen, Robotern und anderen Instrumenten mit künstlicher Intelligenz sprechen? Um Vertrauen geht es in zweierlei Sinn: Wie Vertrauen simuliert wird (1) und wie Vertrauenswürdigkeit durch maschinelle Lernsysteme modelliert wird (2). Sind die von diesen Systemen getroffen Entscheidungen überhaupt moralfähig und können wir solchen Modellen vertrauen?

Referenten: Prof. Dr. Michael Resch und Dr. Andreas Kaminski,
Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart, Projekt Simulierte Welten

 

Frederic Tausch: Dem Insektensterben auf der Spur... durch Kombination von Honigbienen und Künstlicher Intelligenz / 1 EP*

Do, 09.01.2020, 17:30-19:00 Uhr
Veranstaltungsort:  
Aula der HFT Stuttgart, Bau 1, 2.Stock

Bienen und andere Insekten leisten einen großen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Durch die Bestäubung der Pflanzen schaffen sie die Nahrungsgrundlage für viele andere Lebewesen, unter anderem auch die des Menschen. Ein Fortdauern der in den vergangenen Jahren beobachteten Dezimierung der Anzahl von Wildbienen, Fliegen und Schmetterlingen hätte aus diesem Grund massive Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem. Ohne eine belastbare Datengrundlage über das Ausmaß und Zusammenspiel der Faktoren, welche dem Insektensterben zugrunde liegen, lassen sich jedoch keine zielgerichteten Gegenmaßnahmen umsetzen.
Um diesem Problem zu begegnen, entwickelt Frederic Tausch als Gründer und CTO des Startups „apic.ai“ mit seinem Team ein Monitoringsystem für Bienenvölker, das die flächendeckende Erfassung der Qualität urbaner und ländlicher Lebensräume für Insekten ermöglicht. Mithilfe des Einsatzes von vernetzter Sensorik, Bildverarbeitung und Machine-Learning-Verfahren werden Honigbienen als Indikatoren genutzt, um Probleme zu identifizieren, die auf Dauer den Verlust von Biodiversität und eine Gefährdung der Nahrungssicherheit zur Folge hätten. In seinem Vortrag erläutert Frederic Tausch, wie Bienen mit Hilfe neuer Technologien als Bio-Sensoren eingesetzt werden können, um Probleme wie z.B. übermäßigen Pestizideinsatz oder temporäre Futterengpässe zu erkennen und so Handlungsoptionen zur Behebung der Ursachen aufzudecken.

Referent:  Frederic Tausch, Gründer und CTO des Startups „apic.ai

 

 

Information zu CP und Ethikpunkten: