Neubau

Premiere: Erste Vorlesungen im Neubau der Architektur-Fakultät

Mit 4000 Studierenden und 29 Studiengängen verteilt sich die HFT Stuttgart auf mehrere Gebäude rund um die Schelling-, Kiene- und Breitscheidstraße sowie einem angemieteten Standort in der Lautenschlagerstraße. Seit dieser Woche gehört nun auch der neu erstellte Bau 8 dazu!

Sichtbeton, Lichthöfe und Geothermie

Der Neubau bietet ab dem Wintersemester 2016/17 etwa 3700 qm zusätzliche Nutzfläche. Die fünf Geschosse aus Sichtbeton stehen zukünftig der Fakultät Architektur und Gestaltung mit den Studiengängen Architektur, Innenarchitektur und KlimaEngineering sowie Stadtplanung und International Project Management  zur Verfügung. Neben modernen Vorlesungssälen, Seminarräumen, Laboren und Werkstätten wird es Ausstellungsflächen geben, um Architekturmodelle und studentische Arbeiten zu präsentieren.

„Lange mussten wir auf die Inbetriebnahme des Gebäudes warten. Nun wird der Erweiterungsbau Schritt für Schritt einen wesentlichen Beitrag zu besseren Lern- und Lehrbedingungen an unserer Hochschule leisten“, freut sich Rektor Prof. Rainer Franke.

Ein Stammhaus für jede Fakultät

Im Neubau findet künftig die Fakultät Architektur und Gestaltung ihre Heimat. Sobald die Inbetriebnahme des neuen Gebäudes abgeschlossen ist, wird die Fakultät Bauingenieurwesen, Bauphysik und Wirtschaft – nach einer Renovierungsphase – den Bau 3 beziehen und ebenfalls direkt über ihren wichtigsten Laboren untergebracht sein. Die Fakultät Vermessung, Informatik und Mathematik nutzt bereits heute den Bau 2 als eigenes Fakultätsgebäude. Zusätzlich sind hier noch die Bibliothek und das Rechenzentrum untergebracht. Damit wird in absehbarer Zeit jede der drei Fakultäten der Hochschule ein Stammhaus haben.

Akuter Raummangel bleibt Dauerthema

Aufgrund ihres Wachstums in den letzten Jahren kämpft die HFT Stuttgart jedoch weiter gegen den akuten Raummangel für Vorlesungen, Tutorien und Studentische Arbeitsplätze. Die Erfolge der Ausbauprogramme Hochschule 2012 und Master 2016 brachten große organisatorische Herausforderungen mit sich. Der erneute Flächenbedarf überstieg schnell die tatsächlich vorhandenen Ressourcen und konnte bisher nur durch Anmietungen gemildert werden.

„Durch die stark gestiegenen Studierendenzahlen und durch den Aufbau zahlreicher, allesamt ausgelasteter Studiengänge in den letzten Jahren löst der Erweiterungsbau leider nicht die Problematik, dass aktuell mindestens 25 Prozent der eigentlich erforderlichen Fläche fehlen“, erklärt Franke.