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Ausbau des Forschungsprofils wird sichtbar <<

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) informiert mit der zweisprachigen Forschungslandkarte über die thematischen Schwerpunkte der Forschung in den Hochschulen. Die deutschlandweite Forschungslandkarte erlaubt die Suche nach Forschungsthemen, die das institutionelle Profil einer Hochschule besonders prägen. Die Forschungsthemen können fachlich und regional abgefragt werden. Erstmalig wurden zwei Forschungsschwerpunkte der HFT Stuttgart auf die bundesweite Forschungslandkarte aufgenommen.

Neben dem bereits etablierten Forschungsschwerpunkt „Energieeffiziente Gebäude und nachhaltige Stadtentwicklung“ wurde erstmalig ein zweiter positiv evaluiert und anerkannt: Technologien für räumliche Daten und Simulation. „Damit ist klar: Beide Schwerpunkte erfüllen die zwischen den Fachhochschulen abgestimmten Kriterien für profilbildende Forschung hinsichtlich der Zahl der kooperierenden Professuren, der jährlichen wissenschaftlichen Publikationen und Patentanmeldungen sowie der eingeworbenen Drittmittel“, erläutert Prof. Dr. habil Ursula Eicker, Leiterin des Instituts für Angewandte Forschung.

Im neuen Forschungsschwerpunkt „Technologien für räumliche Daten und Simulation“ liegt der Fokus auf der Entwicklung und Nutzung von innovativen Technologien, die in anwendungsnaher Forschung eingesetzt werden. Räumliche Daten sind die Grundlage für viele Prozesse von der Raumplanung bis zum industriellen Produktentwurf. Der Forschungsschwerpunkt deckt die gesamte Verarbeitungskette räumlicher Daten von der Messung über die Modellierung und Nutzung bis zur Visualisierung ab. Die Themen werden von forschungsaktiven Professoren zweier Kompetenzzentren aus den Bereichen Geodäsie, Informatik und Mathematik bearbeitet.

Der bereits fest etablierte Forschungsschwerpunkt „Energieeffiziente Gebäude und nachhaltige Stadtentwicklung“ bündelt forschungsaktive Professoren aus insgesamt sechs Kompetenzzentren der HFT. Aufgrund der umfangreichen Forschungsaktivitäten, insbesondere auch auf europäischer und internationaler Ebene, bestehen hervorragende Kontakte und Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Universitäten, mittelständischen und großen Unternehmen, Fachverbänden, Umweltverbänden, aber auch mit Gebietskörperschaften sowie Städten und Kommunen. Er ist eng an das Baden-Württemberg Center for Applied Research (BW-CAR) gekoppelt.

Damit trägt die HFT Stuttgart mit zwei herausragenden Forschungsschwerpunkten, die sich interdisziplinär großen gesellschaftlichen Herausforderungen widmen und aktuelles Wissen in Lehre und Studium transferieren, zur deutschen Forschungslandschaft bei.

Petra Dabelstein (petra.dabelstein@hft-stuttgart.de)