Prüfungsangst

Was ist Prüfungsangst?
Vielleicht kennen Sie das auch: Herzklopfen und Unruhe vor einer Prüfung, Konzentrationsschwierigkeiten oder Schlafprobleme? Nervosität und Ängstlichkeit vor einer Prüfung sind bis zu einem gewissen Grad ganz normal und können sogar leistungsfördernd wirken, indem sie motivieren aktiv zu werden und sich vorzubereiten. Werden Aufregung und Anspannung allerdings so stark, dass die Lebensqualität und/oder die Leistungsfähigkeit in der Prüfung bzw. der Studienverlauf deutlich beeinträchtigt werden, können sie zum Problem werden.

Was kann man gegen Prüfungsangst tun?
Wichtig und hilfreich sind eine gründliche Vorbereitung und ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Zur Systematisierung des Lernens können beispielsweise Tages- und Wochenpläne nützlich sein. Teilen Sie sich den Lernstoff in Einheiten ein und legen Sie fest, wann Sie bestimmte (Teil-)Ziele erreicht haben wollen. Bleiben Sie dabei realistisch und planen Sie Pausen ebenso ein, wie lernfreie Zeit, in der Sie z.B. Freunde treffen oder Sport machen. Hilfreich kann auch das Erlernen einer Entspannungstechnik wie etwa die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, autogenes Training, Yoga, Meditation o.ä. sein. Entsprechende Kurse werden z.B. an Volkshochschulen oder von Krankenkassen sowie im Rahmen des Hochschulsports angeboten.

Tipps für die Prüfungsvorbereitung
Im persönlichen Gespräch mit der Studienberatung erhalten Sie Unterstützung und Tipps zur Lernplanung, zu Arbeitstechniken und zum Zeit- und Selbstmanagement. Das Didaktikzentrum bietet im Rahmen des Studium Integrale Veranstaltungen u.a. zu Lernstrategien und zum Umgang mit Prüfungsangst an.

Tipps für die mündliche Prüfung

  • Neben der inhaltlichen Vorbereitung ist es wichtig, sich auf die Präsentation als solche vorzubereiten. Üben Sie sich im Vortragen und bereiten Sie sich auf zu erwartende Fragen vor.
  • Es kann passieren, dass Sie auch einmal eine Frage nicht beantworten können. Fragen Sie dann noch einmal nach, wie die Frage gemeint war und bitten Sie den Prüfer ggf. sie zu wiederholen oder zu präzisieren.
  • Können Sie zu einem Thema wirklich gar nichts sagen, gestehen Sie die Lücke ein und bieten ggf. Alternativen an. Trauen Sie sich aber auch ruhig, eine Vermutung zu äußern, wenn sie etwas nicht genau wissen. Oft ergeben sich dadurch Anknüpfungspunkte.

Was kann man gegen einen Blackout in der Prüfung tun?

  • Atmen Sie erst einmal kurz durch und versuchen Sie sich zu beruhigen.
  • Informieren Sie den Prüfer und bitten Sie um eine kurze Unterbrechung.
  • Versuchen Sie nach einer kurzen Pause wieder anzuknüpfen. Bitten Sie den Prüfer ggf. die Frage zu wiederholen oder umzuformulieren, wenn Ihnen der Wiedereinstieg schwerfällt.
  • Bleiben Sie dran und setzen Sie der Angst aktiv Schritte entgegen.

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