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Yes, it’s #Humboldt <<

Wissenschaftsministerin Bauer: „Ein Jahr ‚Yes, it’s #Humboldt‘ hat gezeigt: Gute Lehre ist genauso wichtig wie exzellente Forschung“

Die Abschlussveranstaltung „gute Lehre“ am Donnerstag, den 21. Juni 2018 an der HFT Stuttgart bildete den krönenden Abschluss der MWK-Besuchsreihe ‚Yes, it´s #Humboldt‘. Die Veranstaltung mit Podiumsdiskussion wurde gemeinsam mit der Universität Stuttgart und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart organisiert. Was bedeutet „gute Lehre“? Wie gelingt ein erfolgreicher Start ins Studium? Und welchen Einfluss haben technische und gesellschaftliche Entwicklungen heutzutage auf die Hochschullehre? Diese Fragen diskutierte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer mit Studierenden, Lehrenden und Vertretern aus der Praxis.

Studentische Gäste der Podiumsdiskussion waren Vincent Wagner, Master-Student an der Universität Stuttgart und Jannis Evers, Bachelor-Student an der HFT Stuttgart und AStA-Vorsitzender. „Manchmal ist auch ein klassischer Tafelaufschrieb genau das richtige Medium“, sagte Vincent Wagner. Jannis Evers betonte die Bedeutung der Mitarbeit in studentischen Gremien. „Auch hier kann man Softskills – die auch zu guter Lehre gehören – erwerben und trainieren“.

Aus der Sicht der Lehrenden nahmen Prof. Dr. Markus Friedrich von der Universität Stuttgart und Jun.-Prof. Annette Hermann, OStR‘in, von der ABK Stuttgart an der Podiumsdiskussion teil. Vertreter aus der Praxis war Thomas Gebhardt, Vorstand der SPECTRUM AG und Stipendiengeber an der HFT Stuttgart. Er attestierte den Hochschulen, dass sie einen „guten Job“ machen, was die Wirtschaft jedoch bewegt seien zum Teil fehlende Softskills bei den Absolventinnen und Absolventen.   

Die Podiumsdiskussion wurde moderiert von Prof. Dr. Katrin Allmendinger aus dem Studiengang Wirtschaftspsychologie der HFT Stuttgart.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer betonte, dass „die siebte und letzte Station auch etwas Besonderes sei, weil Studierende und Lehrende aus drei Hochschulen unterschiedlicher Prägung und mit sechs Studienmodellen beteiligt sind: die Universität Stuttgart, die HFT Stuttgart und die Staatliche Akademie der Bildenden Künste. Wissenschaft, Forschung und Kunst sind hier mit großer Vielfalt vertreten. Alle drei Hochschulen genießen einen hervorragenden Ruf sowohl in der Welt der Wissenschaft wegen ihrer Forschungs- und Gestaltungskraft, als auch wegen ihrer innovativen Lehrformate und der guten Betreuung der Studierenden. Gemeinsam mit den Hochschulen fördern wir deshalb unterschiedliche Wege, passend zum jeweiligen Profil, die alle dasselbe Ziel verfolgen: den Studienerfolg!“ erläuterte Theresia Bauer.

Insgesamt fand die Veranstaltungsreihe „Yes, it's #Humboldt“ an sieben verschiedenen Hochschulstandorten statt.

Begleitend zur Podiumsdiskussion an der HFT Stuttgart gab es eine Ausstellung mit den aktuellen Lehr- und Lern-Projekten der drei Hochschulen.

Die Universität Stuttgart stellte die Projekte „Stuttgarter Lernwerkstätten zur Vernetzung in der Studieneingangsphase“ und „Stuttgarter Change Labs: Studieren – Engagieren – Verändern“ vor. Innovative Projekte der HFT Stuttgart sind „WILLE: Neue Wege der projektbasierten Lehre und des Lernens“ sowie „Strukturmodelle: Gestuftes HFT-Studienmodell 2016“. Die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart war mit „WILLE: Forschungs-Labor-Kunstakademie-Gymnasien (FLAG)“ und mit „Strukturmodelle: Interdisziplinäres Denken und Arbeiten in der Studieneingangsphase“ in der Ausstellung vertreten.

„So geht gute Lehre: sie macht Lust auf Neues, sie animiert zum Selbertun, zum Entdecken und sie befähigt dazu Verantwortung zu übernehmen. Hier wird nicht passiv, sondern aktiv gelehrt“, so Ministerin Bauer abschließend.

Petra Dabelstein (petra.dabelstein@hft-stuttgart.de)

Fotos: fotografie@uliregenscheit.de