Nachrichten

Spielerisch zur eigenen Firma <<

Hochschul-Verbundprojekt verbindet Gründungsförderung mit Gaming-Ansatz

Das Land fördert ab diesem Jahr ausgewählte Projekte an Hochschulen im Bereich der Gründung. Mit dabei sind die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) und die Hochschule für Technik Stuttgart (HFT) mit ihrem Verbundprojekt „Edugaming Entrepreneurship“.

Studierende, die sich mit dem Gedanken tragen, eine eigene Firma aufzubauen, simulieren im Rahmen des Projekts den Weg bis zur Gründung. Spielerisch werden dabei praxisnahe theoretische Inhalte mit Erfahrungen aus unterschiedlichen Disziplinen verknüpft. Konkret geht es darum, qualifizierte Entscheidungen zu treffen, Flexibilität einzuüben, mögliche Risiken und Chancen abzuschätzen und eigene Bewertungskriterien zu überdenken. Der didaktisch neuartige Ansatz verbindet Elemente aus der Workshoparbeit mit Elementen aus dem Rollenspiel und sogenannten Escape Games. Damit überträgt „Edugaming Entrepreneurship“ den aktuellen Megatrend Gamification in ein neues Format der Hochschuldidaktik.

Contact-AS e.V., Anlaufstelle und Netzwerk der beiden Hochschulen zu allen Fragen der Unternehmensgründung, und das Gründungs- und Innovationszentrums Geislingen (G-INNO) unterstützen das Projekt. Zudem werden individuelle Coachings mit Experten aus der jeweiligen Branche die Gründungsideen begleiten. Die Koordinierung und das Projektmanagement liegen bei Prof. Dr. Valentin Schackmann von der HfWU. Von Seiten der HFT Stuttgart werden die Aktivitäten von Prof. Dr. Wolfgang Huep, Prorektor für Wissenschaft und Forschung, unterstützt.

Das Land fördert ab diesem Jahr insgesamt 17 Hochschulen im Bereich Gründung. Dafür stellt das Wissenschaftsministerium rund 3,8 Millionen Euro bereit. Die neue Förderlinie „Gründungskultur“ knüpft an die bisherige Linie „Gründungskultur in Studium und Lehre“ an. Ziel ist, das Thema Gründung zu einem festen Bestandteil der Lehre an den Hochschulen im Land zu machen.

Stuttgart, 08.02.2019