MUSI

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Multi-scale Urban Scenario Interface <<


Leitung: Prof. Dr. habil. Ursula Eicker / Prof. Dr. Volker Coors / Prof. Dr. Bastian Schröter

Um die Energiewende weiter voranzubringen, müssen verstärkt auch urbane Räume ihre Strom- und Wärmebedarfsdeckung nachhaltiger gestalten. Dies kann z.B. durch einen ambitionierten Ausbau von Aufdachsolaranlagen, einer erhöhten Gebäudesanierungsquote oder durch den Ausbau von der Kraft-Wärme-Kopplung und von Nahwärmenetzen erfolgen.

Entscheider stehen vielerorts jedoch vor der Frage, welche dieser Ansätze im konkreten Stadtquartier mit welcher Priorität verfolgt werden sollte. Hierfür fehlt meist eine hinreichend detaillierte Datenbasis, die den Beitrag aller in Frage kommenden Ansätze z.B. zur Emissionsminderung sowie die finanzielle Attraktivität der Maßnahmen umfasst.

Ziel von MUSI ist die Konzeption und Entwicklung eines innovativen, webbasierten und regional nutzbaren Softwaresystems zur strategischen Niedrig-CO2-Energieplanung. Dabei wird als Datengrundlage ein 3D-Stadtmodell genutzt, welches die Realisierbarkeit von Energieeffizienz- und Gebäudesanierungsmaßnahmen einerseits und die Integration Erneuerbarer Energien inklusive deren netzgebundener Verteilung andererseits analysieren kann und neue Simulations- und Visualisierungsmöglichkeiten bietet. Hierbei dient ein handelsüblicher Web-Browser als Integrationsplattform für die interaktive Auswertung von Ist-Situation und Planungsvarianten. Weiterhin kann die Berechnung von Simulations-Szenarien ausgeführt werden.

Das vollständig entwickelte Tool bietet Kommunen und Stadtplanern die Möglichkeit, ökonomische und ökologische Auswirkungen von Energiekonzepten auf Quartiers- oder Stadtebene in dem für diese Nutzer relevanten Detailgrad zu modellieren. Energieversorgern bietet es die Möglichkeit, den derzeitigen und zukünftigen Energiebedarf eines bereits versorgten oder potenziell zu versorgenden Quartiers zu beurteilen und zeigt auf, welche Erzeugungspotenziale z.B. für Solarthermie-, Photovoltaik- oder Nahwärme im Quartier existieren und welcher Wirtschaftlichkeit diese unterliegen. Der Vorteil dieses Ansatzes liegt dabei in der Skalierbarkeit der Anwendung aufgrund einer auf 3D-Stadtmodellen basierenden Datenbasis: so können von der Einzelhausbetrachtung bis hin zur Simulation ganzer Städte beliebige Projektumgriffe ausgewählt werden, ohne Einbußen hinsichtlich der Berechnungsgenauigkeit hinnehmen zu müssen.


Kontakt

Prof. Dr. habil. Ursula Eicker
Telefon: +49 (0)711 8926 2831
ursula.eicker@hft-stuttgart.de

Prof. Dr. Volker Coors
Telefon: +49 (0)711 8926 2708
volker.coors@hft-stuttgart.de

Prof. Dr. Bastian Schröter
Telefon: +49 (0)711 8926 2371
bastian.schroeter@hft-stuttgart.de

Eric Duminil Dipl.-Ing.
eric.duminil@hft-stuttgart.de

Rosanny Sihombing M.Sc.
rosanny.sihombing@hft-stuttgart.de