Geschichte

Bau 4 Bau 4
BlickInnenhof.jpg Verbindungssteg zwischen Bau 1 und Bau 3
Block 4 Block 4
Entwurf Neubau Entwurf Neubau

Die Hochschule für Technik Stuttgart

1995 Umbenennung, neue Gebäude
Aufgrund des neuen Fachhochschulgesetzes wurde der Name Fachhochschule für Technik Stuttgart in Fachhochschule Stuttgart – Hochschule für Technik (HFT) geändert. Der HFT wurde das Gebäude Kienestraße 45 zugesprochen. Im sogenannten Bau 4 wurden die Fachbereiche Bauingenieurwesen sowie Grundlagen und Bauphysik untergebracht. In einem studiengangübergreifenden Studienprojekt entstand der erste Pavillon im Hof, genannt Block 4. Er wurde von Studierenden geplant und gebaut. Der Bau in Holzkonstruktion wurde mit Spendengeldern finanziert und steht als studentischer Treffpunkt zur Verfügung.
1996 Umbenennung eines Fachbereichs
Der Fachbereich Vermessungswesen wurde in „Vermessung und Geoinformatik“ umbenannt.
1997 Gestaltung des Innenhofs
Der Innenhof zwischen Bau 1 und Bau 3 wurde fertig gestellt. Vier Bäume bringen seitdem Grün in den Innenhof.
1998 Künstlerische Eignungsprüfung
Im Studiengang Innenarchitektur wurde eine künstlerische Eignungsprüfung eingeführt. Ein multifunktionaler Studierendenausweis wurde ausgegeben.
1999 Erster Master-Studiengang
Mit dem englischsprachigen Master-Studiengang Photogrammetry and Geoinformatics begann die Bachelor-Master-Ära der Hochschule.
2001 Umstrukturierung der Fachbereiche
Aus bisher fünf wurden die drei Fachbereiche Architektur und Gestaltung, Bauingenieurwesen, Bauphysik und Wirtschaft sowie Vermessung, Informatik und Mathematik. Gleichzeitig begannen die Master-Studiengänge International Project Management und Stadtplanung.
2002 zafh.net und erster Bachelor-Studiengang
Das Zentrum für Nachhaltige Energietechnik (zafh. net), ein Zentrum zur Gebäudeenergieforschung, wurde als eines von drei Exzellenzzentren der Fachhochschulen in Baden-Württemberg eingerichtet. Zum Wintersemester begann mit der Informatik der erste Bachelor-Studiengang der HFT Stuttgart, gleichzeitig mit den Master-Studiengängen Software Technology und SENCE.
Eröffnung des Zentrums für Bauphysik
Nach nur 15-monatiger Bauzeit konnte im Juli 2002 das Zentrum für Bauphysik bezogen werden. 1,8 Millionen Euro wurden investiert, um auf über 1.000 m² bauakustische Prüf- und Forschungsmöglichkeiten zu realisieren, die zu den modernsten in Europa gehören. Neben den Schwerpunkten Bauakustik und Raumschall gibt es Labore für Solar- und Geothermie.
2003 Zusätzliche Räumlichkeiten, Studienbereich Wirtschaft
Im Gebäude Breitscheidstraße der Universität Stuttgart konnten zwei Etagen und das Untergeschoss für Werkstätten des Studiengangs Innenarchitektur übernommen werden. Der neue Studienbereich Wirtschaft bot zum Wintersemester erstmals den Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft an.
2005 Einführung von Fakultäten, Umstellung auf Bachelor-Master-Studiengänge
Zum Wintersemester wurden die drei Fachbereiche in Fakultäten umbenannt. Gleichzeitig wurde im Rahmen des Bolognaprozesses das gesamte Studienprogramm auf Bachelor-Master-Studiengänge umgestellt. Die Diplomstudiengänge liefen aus.
2006 Neue Bachelor-Studiengänge
Erstmals bot die Hochschule die Bachelor-Studiengänge Informationslogistik und Infrastrukturmanagement an. Im Innenhof entstand ein neuer Block 4, wiederum entworfen und gebaut von Studierenden.
2007 Jubiläum der HFT Stuttgart, Rektorwechsel
Das 175-jährige Jubiläum der HFT Stuttgart wurde mit zahlreichen Feierlichkeiten begangen. Zum zentralen Festakt kamen über 300 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur, darunter auch zahlreiche Rektoren internationaler Partnerhochschulen. Nach 14 Jahren übergab Prof. Dr. Martin Stohrer das Rektoramt an Prof. Rainer Franke (*1954), der 1998 als Professor für Baugeschichte und Baukonstruktion an die Hochschule berufen wurde und seit 2004 Dekan der Fakultät Architektur und Gestaltung war. Zum Sommersemester wurde erstmals der Master-Studiengang Vermessung angeboten, zum Wintersemester begann mit dem Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik der Ausbau Hochschule 2012. Gleichzeitig konnte das Institut für Angewandte Forschung (IAF) neue Räume im Bau 7 an der Schlossstraße beziehen.
2008 Neue Master-Studiengänge
Im Studienbereich Wirtschaft wurde der Master- Studiengang General Management eingeführt, im Studienbereich Mathematik der Master-Studiengang Mathematik.
2009 Wettbewerb Erweiterungsbau, Gründung des Didaktikzentrums
Aus Studiengebühren wurde das Didaktikzentrum gegründet, zunächst mit der Aufgabe, den Übergang Schule – Hochschule zu verbessern. Die Angebote wurden danach auf alle Semester und auf Lehrende ausgeweitet. Die Innenarchitektur nahm neue Räume im Bau 6 in Betrieb.
Nach langer Vorarbeit wurde außerdem ein international offener Realisierungswettbewerb für den Erweiterungsbau der HFT Stuttgart ausgeschrieben und der erste Preisträger schließlich mit der Ausführung beauftragt. Baugrundstück ist der Parkplatz in Richtung Liederhalle, so dass die Hochschule hier eine neue Adresse bekommen wird. Rund 3.900 m² Hauptnutzfläche sind für die Fakultät Architektur und Gestaltung vorgesehen, deren Werkstätten hierhin verlagert werden.
2010 Neues Erscheinungsbild, Solarer Zehnkampf, 3.000 Studierende
Aus den Vorgaben einer hochschulweiten AG entwickelten Kommunikationsdesigner ein neues Erscheinungsbild, um das vielfältige Profil der Hochschule klar zum Ausdruck zu bringen. Die HFT Stuttgart erhielt ein neues Logo, eine eigene Hausschrift und ein exklusives Farbsystem.
Beim internationalen Wettbewerb „Solar Decathlon“ traten 20 Hochschulen aus der ganzen Welt in Madrid an, um ein mit solarer Energie betriebenes Wohnhaus zu entwerfen und zu bauen. Mit dem Plusenergiehaus „home+“ erzielte das Team der HFT Stuttgart einen dritten Gesamtrang.
Zum Wintersemester 2010/11 überschritt die Zahl der Studierenden zum ersten Mal die 3.000er Marke. Zugleich wurden aus den Fachhochschulen in Baden-Württemberg Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Die Namensänderung trug den gewachsenen Aufgaben der Hochschulart Rechnung. Der Einzelname Hochschule für Technik änderte sich jedoch nicht.
2011 Ausbau Hochschule 2012, Studienstiftung
Mit den neuen Bachelor-Studiengängen KlimaEngineering, Wirtschaftsingenieurwesen (Bau und Immobilien) und Wirtschaftspsychologie waren im Ausbauprogramm Hochschule 2012 pro Jahr 325 neue Studienanfängerplätze entstanden. Insgesamt bietet die Hochschule damit 14 Bachelor- und 13 Master-Studiengänge an. Die hochschuleigene Studienstiftung vergibt die ersten Stipendien, auch alle Deutschlandstipendien konnten eingeworben werden.
2012 Baubeginn Neubau, Zusätzliche Flächen
Das Ausstellungshaus home+ kehrte nach Stuttgart zurück und wurde zum Forschungspavillon. Im Herbst begannen die Aushubarbeiten für den Erweiterungsbau südlich der Breitscheidstraße. Fünf Gehminuten vom Hauptcampus entfernt wurde in der Lautenschlagerstraße ein zusätzlicher Standort angemietet und vom Studienbereich Wirtschaft bezogen. Gleichzeitig hatte die Hochschule erstmals mehr als 3.700 Studierende.
2013 Gründung des Zentrums für Nachhaltige Entwicklung (ZNE)
Das ZNE bündelt die vielfältigen bereits bestehenden Nachhaltigkeitsaktivitäten der Hochschule.
2014 Neuer Master-Studiengang
Im Studienbereich Bauingenieurwesen wurde der Master-Studiengang Verkehrsinfrastrukturmanagement eingeführt. Zudem ist die Hochschule auf 4.000 Studierende angewachsen.
2015 Neues Alumni-Portal
Die Alumni-Arbeit wurde neu strukturiert. Das Alumni-Büro, angesiedelt in der Abteilung Presse und Marketing, hat ein neues Alumni-Portal aufgebaut.