Geschichte

ZerstoertesGebaeude.jpg Zerstörtes Schulgebäude
Joseph-von-Egle-Heim Joseph-von-Egle-Heim

Von der Staatsbauschule zur staatlichen Ingenieurschule für Bauwesen

1924 Umbenennung in Staatliche Höhere Bauschule Stuttgart
Seit 1918 als Württembergische Baugewerkeschule geführt, änderte sich der Name 1924 erneut. Ein Jahr später wurde aufgrund der erhöhten Anforderungen an die Allgemeinbildung die Mittlere Reife als Zugangsvoraussetzung eingeführt.
1938 Umbenennung in Staatsbauschule Stuttgart
Aufgrund der reichseinheitlichen Gleichschaltung wurde die Höhere Bauschule in Staatsbauschule Stuttgart umbenannt. Ihr Ruf als gute Ausbildungsstätte für die Ingenieure des Bauwesens ging weit über die Grenzen des Landes hinaus.
1944 Zerstörung des Schulgebäudes
Während des Zweiten Weltkriegs und in den Nachkriegsjahren wurde der Unterricht in behelfsmäßiger Unterbringung in mehreren Gebäuden der Stadt fortgesetzt.
1947 Wiederaufbau der Schule
Professor Rudolf Lempp (1887 – 1981) begann seine Amtszeit als Direktor und baute die stark zerstörte Staatsbauschule wieder auf. Er gab ihr den Ruf als führende Ausbildungsstätte für Ingenieurinnen und Ingenieure des Bauwesens zurück.
1951 Gründung des Vereins „Freunde der Staatsbauschule e.V.“
Der Verein übernahm die Aufgabe, die Hochschule finanziell und ideell zu unterstützen sowie Hilfe bei der Wohnungsbeschaffung zu leisten. Der Verein heißt heute „Freunde der Hochschule für Technik Stuttgart e.V.“.
1953 Direktorenwechsel
Professor Karl Gonser (1902 – 1979) wurde zum Direktor der Staatsbauschule ernannt. Er setzte sich für eine gründliche Lehrplanreform ein, bei der die bisher gemeinsame Ausbildung für Architektinnen und Architekten sowie Bauingenieurinnen und Bauingenieure in zwei getrennte Studiengänge aufgegliedert wurde.
1963 Joseph-von-Egle-Heim
Mit 99 Betten für Studierende konnte der Verein der Freunde das Joseph-von-Egle-Heim als hochschulnahes Wohnheim übergeben.