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Arbeit von Ferdinand Hauff


Raum-Skulpturen aus Ton

Im Sonderwahlfach "Experimentelle Architektur" unter der Leitung von Dr.-Ing. Sian Brehler in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Sibylle Ritter entstanden Raum-Skulpturen aus Ton. Die inhaltliche Idee zur Skulptur, ein Gefüge aus einem gefundenen Stein und Modellage mit Ton, wird in der Aufgabenstellung so beschrieben:

"Gedanken zu Architekturen in Ton im Dialog mit einem Fundstück"
Die Eigengesetzlichkeiten der Materialien und ihre sinnliche Wirkung sind für die Umsetzung der Idee entscheidend. In der Wechselwirkung zwischen der Idee und ihrer gebauten Form entwickelt der Entwurf eine eigene Logik, die jede weitere Entscheidung bedingt. Die Fähigkeit, dieser Logik zu folgen ist die Grundlage des Entwerfens. Ziel ist es dabei, die Logik dieser Wechselbeziehung verstehen zu lernen. Beim Entwerfen diese Fähigkeiten zu stärken, die für Architekten in verschiedenen Berufsprägungen wichtig sind. Im Sonderwahlfach sollen plastische Gebilde "Architekturen in Ton" entstehen. Hierzu wird eine bestimmte Menge Ton zur Verfügung gestellt. Durch die Bearbeitung des Tons ergibt sich ein Innenraum (Volumen), der sich gegenüber einem offenen Außenraum abgrenzt. Dieser Raum kann unterteilt oder gekammert sein, so dass ein System mehrerer, verbundener oder getrennter Räume entsteht, die deutlich begrenzt, fast offen oder ganz geschlossen sind. Im Wesentlichen soll man auf Entdeckungsreise gehen, kneten, ergänzen, modellieren und verwerfen, bis sich ein umbauter Raum durch das Zusammenfügen von Flächen ergibt. Die Arbeitsergebnisse sollen betont statisch sein. Im Dialog mit dem Ort (Findling, Scholle), der die Aufmerksamkeit