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Integriertes Projekt 2 <<

Beim "Integrierten Projekt 2" wird ein einfaches Bauwerk in Holzbauweise entworfen und unter Einbeziehung des Tragwerks und unter Aspekten Klimagerechten Bauens ausgearbeitet.
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Studienarbeit DAS PRINZIP SEGAL von Johannes Hemmelmann und Marina Schlachter

Walter Segal glaubte an die Macht der Vernunft und hatte die Fähigkeit, beim Bauen auf alles Unwesentliche zu verzichten und verschwenderische Methoden in der architektonischen Praxis zu vermeiden. Es ging ihm prinzipiell um Ökonomie, kontrolliert durch den Verstand. Sein Leitspruch lautete "small is beautiful". Die dafür geeigneten Materialien waren aus seiner Sicht Backstein, Holz und Stahl. Er wollte die Materialien verstehen und die Art, wie sie funktionieren, wenn man sie zusammensetzt. Er setzte dabei auf Prinzipien und bemerkenswerte Details.

Im Falle der Studienarbeit stand das Material Holz im Mittelpunkt. Für die Ausarbeitung war ein verbindliches Holz-Skelettbau-Prinzip für alle Studierenden vorgegeben, auf dessen Grundlage ein Wohnhaus für die Nutzung durch zwei Erwachsene und zwei Kinder entworfen und detailliert werden sollte.


Studienarbeit KIRCHENKIOSK von Christoph Kessner



Änderungen in der Lebenswelt von Pfarrerinnen und Pfarrern mit der Tendenz einer stärkeren Trennung von beruflichen und privaten Bereich, Gemeindefusionen und Konsolidierungsprozesse führen in größeren Städten aber auch auf dem Land zur Aufgabe von Pfarrhäusern. Die darin untergebrachten Verwaltungsräume fehlen dann den Kirchengemeinden und müssen neu geschaffen werden, da entsprechende Räume in der Nähe der kirchlichen Einrichtungen in den meisten Fällen nicht vorhanden sind.

Ersetzt werden diese Häuser durch kleine Einheiten. Da sich diese Aufgabe in letzter Zeit immer wieder an den verschiedensten Stellen neu stellen, überlegt man, ob man diese Bauaufgabe nicht als Standardtyp entwickelt um einerseits Kosten (Bau und Planung) zu minimieren und um gegebenenfalls ein wiedererkennbares Erscheinungsbild im Sinne einer „Corporate Identity“ zu erreichen.

Zu berücksichtigende Schwerpunkte bei der Umsetzung waren die Begriffspaare Angemessenheit und Sinnfälligkeit, Konstruktion und Fügung, Detail und Material, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.