Studentische Projekte

Weltausstellung Reformation in Lutherstadt Wittenberg

„Ich finde bei den meisten Entwürfen beeindruckend, wie sehr die Stadt Wittenberg wahrgenommen wurde und sich hier in die Landschaft hineingedacht wurde“, erklärte Margot Käßmann, Jurymitglied und Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für das Reformationsjubiläum. „Die Tore sollten vor allem symbolisieren, dass 2017 von Wittenberg eine Botschaft in die Welt hinausgehe“, so die Theologin.

Sieben „Tore der Freiheit“ werden im Jahr 2017 die Besucher in die geplante Weltausstellung zum 500 jährige Reformationsjubiläum einladen.

Der Verein Reformationsjubiläum 2017 e.V. hatte im Frühjahr einen Ideenwettbewerb zur Gestaltung der Torräume ausgelobt. An dem interdisziplinären Wettbewerb hatten sich Studierende der Fachrichtungen Architektur, Szenografie, Design und Bildende Kunst aus 21 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt.

Die Tore gliedern sich in die Themen „Welcome“, „Spiritualität“, „Jugend“, „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“, „Globalisierung“, „Ökumene und Religion“ sowie „Kultur“. Sie sollen den Rahmen für die Weltausstellung vom 20. Mai bis 10. September 2017 bieten. Die Gesamtkosten für die Umsetzung der Pläne werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt. Die Bauarbeiten für die ersten Tore beginnen 2016.

Die HFT-Stuttgart war mit dem IMIAD vertreten.  Unter Anleitung von Cornelia Wehle, Raimund Docmac und Prof. Wolfgang Grillitsch hat ein internationales Team von Studierenden aus Indien und der Türkei für den Torraum Kultur den ersten Preis gewonnen, der nun umgesetzt werden soll.


Rendering des Wettbewerbsbeitrag der IMIAD Studierenden