Q wie Querulant

Die Ausstellung »Poesie der Dinge« ist zum Raum gewordene Schreibmaschine, aber sie ist nicht nur eine Nachbildung ihrer unbeseelten Mechanik, in ihr kommen die Verknüpfungen des Hirns vom Poeten zum Ausdruck, welcher unsere Sprache erst zu etwas Einzigartigem macht, zur Poesie.

In der Ausstellung, die in drei Bereiche gegliedert ist, werden 26 Objekte des Museumsarchivs und ihre Sammlungsgeschichte mit 26 Gedichten verknüpft. Aus dieser Beziehung entstehen neue Lesarten und überraschende Verknüpfungen im Ausstellungsraum. Die zufällig wirkende Positionierung der Objekte im Raum folgt der Logik des Gestänges der Schreibmaschine, welches die Tasten mit den Lettern verbindet. Dass diese Maschine noch bis vor Kurzem das wichtigste Instrument der Dichter war, ist unbestritten. Und so wurde es zum Modell des Ausstellungsraumes, vorbildlich und virtuos von den Studierenden umgesetzt.

Zuerst betritt der Besucher eine medial inszenierte Schreibmaschinentastatur. Das Anschlagsgeräusch der Mechanik taktet den Besucher in die Wahrnehmungssphäre der Folgeräume ein.