Überblick

Im Rahmen der strategischen Partnerschaft zur intelligenten Stadt i_city werden für eine nachhaltige, energieeffiziente und ressourcenschonende Stadtentwicklung neuartige Konzepte entwickelt, die unter verstärkter Nutzung von Informationstechnik für eine höhere Vernetzung von Energiesystemen, smarten Gebäuden und Netzinfrastruktur sorgen. Dabei werden im Handlungsfeld „Innovative Gebäudestrukturen und Technologien“ in Zusammenarbeit mit der Schöck Bauteile GmbH Untersuchungen zur Schallübertragung über thermisch getrennte Balkonplatten durchgeführt.

Fragestellung

Für die thermische Trennung von Balkonen und Laubengängen sind tragende Isolationselemente Stand der Technik. Die schalltechnischen Eigenschaften dieser Elemente erfahren zunehmend an Bedeutung, um steigende Erwartungen an die Trittschalldämmung zu erfüllen. Die Trittschalldämmung ist jedoch bisher lediglich messtechnisch feststellbar, und von der Geometrie des angrenzenden Raumes abhängig. Lässt sich die Trittschalldämmung von auskragenden Bauteilen mit thermischer Entkopplung auch prognostizieren?

Vorgehensweise

Im Rahmen des Projekts wurden Messung der Schnellepegel, der Verlustfaktoren sowie Modalanalysen an entkoppelten und durchbetonierten balkonähnlichen Aufbauten durchgeführt. Die Messungen werden mit FEM-Simulationen verglichen sowie auf Gesetzmäßigkeiten hin, abhängig von der Anzahl der verbauten Tragelemente und der Plattendicke untersucht.

Angestrebte Ergebnisse

Ziel des Projekts ist eine Prognosemöglichkeit der Trittschalldämmung von tragenden Wärmedämmelementen. Diese Prognose soll eingesetzt werden, um die Anforderungen der gültigen und geplanten Normen an auskragende Bauteile erfüllen zu können.

LeitungProf. Dr.-Ing. Berndt Zeitler
TeamDr. Jochen Scheck, Alexander Lee, Martin Schneider, Lucas Heidemann
PartnerSchöck Bauteile GmbH
FördergeberBMBF
AusschreibungFH-Impuls
Laufzeit01.04.2017–31.03.2021