Wohnen am Tempelhof
Sonny Kwiatkowski
Netzwerk für Entwicklung Tempelhof
Das geplante Gebäude in der neuen Tempelhofer Siedlung markiert den Eingang zum Tempelhofer Feld und vereint im Erdgeschoss einen Supermarkt mit Parkplätzen und Lagerflächen. Die oberen Geschosse bieten flexible Wohneinheiten für eine Genossenschaft, die durch großzügige Gemeinschaftsbereiche und vielfältige Wohnungstypologien eine lebendige Nachbarschaft fördern. Mit einer terrassenartigen Gestaltung und einem innovativen Parkplatzkonzept schafft der Entwurf Raum für soziale Interaktion und Nachhaltigkeit, während er maximale Flexibilität und Lebensqualität in den urbanen Raum integriert.
Entwurf Stadt WiSe 24/25
Ein Gebäude möchte atmen - fest verwurzelt, doch flexibel bewegen.
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Das Grundstück an der neuen Tempelhofer Siedlung bildet nicht nur die abschließende Ecke, sondern auch den einladenden Eingang zum Tempelhofer Feld – ein städtebauliches Highlight, das nun durch ein innovatives Gebäude bereichert wird. Im Erdgeschoss entsteht ein lebendiger Supermarkt, ergänzt durch großzügige Parkplätze und Lagerflächen, während die oberen Geschosse vielfältige Wohneinheiten für eine Genossenschaft bieten.
Der Entwurf greift das Tormerkmal der angrenzenden Straße auf und setzt mit klaren Formen markante Akzente in der Sichtachse. Durch eine flexible Konstruktionsweise und anpassungsfähige Typologien wird die Möglichkeit zur Veränderung maximiert, was dem Gebäude eine bemerkenswerte Unabhängigkeit verleiht – es kann an unterschiedlichsten Standorten konzipiert und realisiert werden.
Mit einem Fokus auf hohe Wohnqualität und großzügige Gemeinschaftsbereiche fördert das Gebäude das soziale Miteinander. Der Parkplatz wird neu gedacht und als polyvalenter Raum gestaltet, der verschiedene Nutzungsmöglichkeiten eröffnet. Die Wohnungen sind in ihren Grundrissen abwechslungsreich und reagieren flexibel auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Gemeinschaftsgruppen, wodurch eine bunte und lebendige Nachbarschaft entsteht.
Die terrassenartige Geschossgestaltung schafft nicht nur großzügige Außenflächen für gemeinschaftliche Aktivitäten, sondern sorgt auch für eine harmonische Verbindung zwischen Wohnraum und Natur. Insgesamt bieten die Schlaf- und Wohnräume etwa 2.000 m² Platz für rund 70 Bewohner, was einem durchschnittlichen Wohnraum von 28 bis 30 m² pro Person entspricht. Ergänzt wird dies durch beeindruckende 3.500 m² an Gemeinschafts- und Außenflächen. Dank des mentalistischen Ansatzes können diese Flächen flexibel an die sich wandelnden Bedürfnisse der Bewohner angepasst werden, was das Projekt zu einem zukunftsweisenden Beispiel urbanen Wohnens macht.
![[Bild: Master Architektur] 2025-master-architektur-kwiatkowski-umgebungsmodell-vogelperspektive](/fileadmin/Dateien/Architektur-Gestaltung/_processed_/1/5/csm_2025-master-architektur-kwiatkowski-umgebungsmodell-vogelperspektive_5297d8f31c.jpg)