Wer forscht an der HFT Stuttgart zu welchem Thema? Welche Publikationen gibt es? Und wo finde ich passende Ansprechpartner:innen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt jetzt Jo von E.: Der neue Chatbot auf den Forschungs- und Transferseiten der Hochschule unterstützt dabei, Forschungsergebnisse und Expertisen der HFT leichter zugänglich zu machen. Ziel ist es, Forschung und Transfer sichtbarer, auffindbarer und verständlicher zu machen.

Forschung einfacher finden

Forschung einfacher finden

Mit Jo von E. steht Nutzer:innen ein neuer digitaler Zugang zur Forschungslandschaft der HFT Stuttgart zur Verfügung. Der freundliche Bot kennt Forschungsthemen, Forschende und Publikationen der Hochschule und beantwortet Fragen auf Basis verlässlicher Quellen. Dabei zeigt er transparent, wie er zu seinen Antworten kommt: Er macht seinen Such- und Denkprozess nachvollziehbar und gibt die verwendeten Quellen an.

Damit schafft der TransferBot einen niedrigschwelligen Einstieg in die vielfältigen Forschungs- und Transferaktivitäten der Hochschule – für Hochschulangehörige ebenso wie für Kooperationspartner:innen, Unternehmen, Kommunen, Medien oder interessierte Bürger:innen.

 

Verlässliche Antworten statt bloßer Stichwortsuche

Eine zentrale Herausforderung bei Chatbots auf Basis großer Sprachmodelle ist die Verlässlichkeit der Antworten. Im Projekt wird daher mit dem Ansatz der Retrieval Augmented Generation, kurz RAG, gearbeitet. Dabei werden zunächst relevante und vertrauenswürdige Informationen identifiziert, bevor das Sprachmodell daraus eine verständliche Antwort formuliert. So soll das Risiko falscher oder unbelegter Antworten reduziert werden.

Ein Gesicht für den Forschungstransfer

Neben der technischen Entwicklung erhielt der Chatbot auch ein eigenes Character-Design. Als Icon setzte sich ein kleiner, bärtiger Chatbot durch, der augenzwinkernd an Joseph von Egle erinnert. So bekam der digitale Forschungsassistent nicht nur eine Funktion, sondern auch eine wiedererkennbare Persönlichkeit. Namen und Gesicht schenkte ihm die Hochschulkommunikation der HFT Stuttgart.

Der Name Jo von E. verbindet damit technische Innovation mit einem Stück Hochschulgeschichte – und macht den neuen Zugang zur Forschung der HFT sympathisch und leicht wiedererkennbar.

Gefördert durch die Carl-Zeiss-Stiftung

Entstanden ist Jo von E. im Projekt HFT TransferBot, gefördert durch die Carl-Zeiss-Stiftung im Programm CZS Plus. Die Projektleitung liegt bei Prof. Dr.-Ing. Volker Coors, Prorektor für Forschung und Digitalisierung, und Prof. Dr. Ulrike Pado.

Der HFT TransferBot ist auf den Forschungs- und Transferseiten der HFT Stuttgart sowie direkt unter https://transferbot.hft-stuttgart.de/ erreichbar.

Veröffentlichungsdatum: 15. Mai 2026