Am 7. Januar fanden an der Hochschule für Technik Stuttgart hochschulöffentliche Wahlen statt. Dabei wurde Rektorin Prof. Dr. Katja Rade mit überwältigender Mehrheit für eine weitere Amtszeit von sechs Jahren wiedergewählt. Am selben Tag wurde auch die derzeitige Leiterin des Akademischen Auslandsamts, Brigitte Heintz-Cuscianna - ebenfalls im ersten Wahlgang - zur neuen Kanzlerin gewählt. Die zweite Amtszeit von Katja Rade schließt unmittelbar an ihre erste an und beginnt am 1. September 2026. Der Amtsantritt von Brigitte Heintz-Cuscianna ist für das Frühjahr vorgesehen; auch ihre Amtszeit beträgt sechs Jahre.

Prof. Dr. Katja Rade

In ihrer bisherigen Amtszeit hat Katja Rade die Hochschule für Technik Stuttgart strategisch und zukunftsorientiert weiterentwickelt. Gemeinsam mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren initiierte und steuerte sie einen hochschulweiten Strategieprozess, der die HFT Stuttgart als klimakompetente, resiliente und vernetzte „Zukunftshochschule“ nachhaltig positioniert. Dabei wurden Innovationen in Lehre, Forschung und Transfer gezielt gestärkt sowie hochschulweite Strukturen und Prozesse systematisch weiterentwickelt und optimiert. Die enge Zusammenarbeit mit Gremien, Fakultäten und zentralen Einrichtungen bildete die Grundlage für eine wirksame Struktur- und Entwicklungsplanung und trug maßgeblich zur Profilbildung und Leistungsfähigkeit der Hochschule bei. 

Dr. Guido Bader, Vorsitzender des Hochschulrats der HFT Stuttgart, äußert seine Freude über die Wiederwahl von Katja Rade: „Dass wir Professorin Dr. Katja Rade für weitere sechs Jahre als Rektorin gewinnen konnten, ist ein großer Gewinn für die Hochschule. In ihrer ersten Amtszeit hat sie die Hochschule in beeindruckender Weise weiterentwickelt und zu einer starken, attraktiven und renommierten Institution geformt. Diesen erfolgreichen Weg wird sie nun mit ihrem großen Engagement und ihrer Energie konsequent fortsetzen.“ Bader weiter: „In einem kollegialen und partizipativen Prozess hat Katja Rade zudem eine neue strategische Ausrichtung für die Hochschule erarbeitet, die spürbar dem Nutzen der Hochschule, ihrer Studierenden sowie ihrer Mitarbeitenden dient. Die weitere strategische Profilierung wird einen zentralen Schwerpunkt ihrer zweiten Amtszeit bilden.“

Prof. Dr. Katja Rade

„Zentrale Schwerpunkte meiner zweiten Amtszeit leiten sich aus den derzeit stark wirkenden externen Transformationskräften ab. Sie liegen in der Etablierung der Künstlichen Intelligenz als hochschulweites Querschnittsthema und der inhaltlichen Profilschärfung zu den Themen Klimakompetenz und Nachhaltigkeit. In Bezug auf die interne Perspektive sehe ich die Digitalisierung unserer Prozesse als prioritäres Handlungsfeld. Ziel ist es, gemeinsam Prozesse zu verbessern und zu digitalisieren, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Akademia weiter zu stärken und wieder mehr Zeit und Energie für unsere Kernaufgaben zu gewinnen. Ich wünsche mir, dass wir die positiven Erfahrungen aus den bisherigen Strategie- und Veränderungsprozessen nutzen, um unsere HFT als attraktive und verlässliche Institution für alle Hochschulangehörigen nachhaltig zu stärken. So können wir eine starke Stimme in Stadt, Region und Wissenschaftslandschaft bleiben, Vorbild für eine gelebte Demokratie sein und gemeinsam Verantwortung für eine gelingende Transformation tragen.“

Brigitte Heintz-Cuscianna

Brigitte Heintz-Cuscianna bringt langjährige Erfahrung in leitenden Funktionen an der Hochschule mit, aktuell in der Leitung des Akademischen Auslandsamts. Auf Basis des Struktur- und Entwicklungsplans der Hochschule hat sie zentrale Themen ihrer bisherigen Arbeit – Digitalisierung, nachhaltige Ressourcensteuerung und moderne Führungskultur – erfolgreich vorangetrieben. Als Kanzlerin möchte Heintz-Cuscianna ihre Expertise gezielt einbringen, indem sie die digitalen Verwaltungsprozesse weiter ausbaut und optimiert, das Ressourcencontrolling, insbesondere in den Bereichen Personal und Finanzen, weiterentwickelt und die interne Personalentwicklung sowie die Kommunikation stärkt. Ihr Ziel ist es, eine wirkungsorientierte, zeitgemäße Arbeits- und Hochschulkultur zu etablieren, um die Verwaltungsstrukturen der Hochschule nachhaltig zu stärken und die Grundlage für eine effiziente, zukunftsfähige Hochschulorganisation zu schaffen. 

Brigitte Heintz-Cuscianna

„Die Hochschule befindet sich in einem wichtigen strategischen Prozess der Neuausrichtung. Meine Rolle als Kanzlerin verstehe ich in diesem Kontext vor allem als Ermöglicherin und Gestalterin. Ich trage Verantwortung für rechtssichere Strukturen und Prozesse, die die Hochschule handlungsfähig halten, und arbeite gemeinsam mit allen Beteiligten daran, die strategischen Potentiale der Hochschule in konkrete Entwicklungsschritte zu übersetzen.“

Guido Bader zeigt sich auch über die Wahl von Heintz-Cuscianna sehr erfreut: „Mit Brigitte Heintz-Cuscianna konnte eine neue Kanzlerin aus den eigenen Reihen gewonnen werden – ein deutliches Zeichen für die Stärke und Qualität der HFT Stuttgart auf allen Ebenen. Sie wird den eingeschlagenen Weg der Digitalisierung und Professionalisierung der Hochschulverwaltung konsequent weiterführen und die Hochschule gemeinsam mit Rektorin Prof. Dr. Katja Rade zu einem hochattraktiven Ort für Studierende und Mitarbeitende weiterentwickeln.“

Veröffentlichungsdatum: 09. Januar 2026
Von Michaela Leipersberger-Linder (michaela.leipersberger-linder@hft-stuttgart.de)