Im Forschungsprojekt CoolingMap entwickelt die HFT Stuttgart neue Methoden, um den zukünftigen Kühlbedarf in Städten präziser zu prognostizieren. Mithilfe der Simulationsplattform SimStadt werden Gebäude-, Energie- und Geodaten für eine kommunale Kälteplanung nutzbar gemacht.
Die derzeitige Hitzewelle in Deutschland zeigt, wie stark steigende Temperaturen Städte und uns alle belasten. Während die kommunale Wärmeplanung bereits vielerorts etabliert wird, gewinnt auch die Frage an Bedeutung, wo künftig Kühlbedarf entsteht und wie dieser nachhaltig gedeckt werden kann. Hier setzt das Team um Prof. Dr. Bastian Schröter vom Zentrum für Nachhaltige Energietechnik an: Im Forschungsprojekt CoolingMap entwickeln die Kolleg:innen neue Methoden, um Kühlbedarfe auf Gebäude- und Quartiersebene genauer zu prognostizieren. Grundlage ist die Simulationsplattform SimStadt, die Gebäude-, Energie- und Geodaten zusammenführt und um KI-gestützte Analysen erweitert wird
Das Konsortialvorhaben umfasst neben der Hochschule für Technik Stuttgart unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität der Künste Berlin sowie die Stadt Stuttgart und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im 8. Energieforschungsprogramm gefördert. Die Ergebnisse sollen Kommunen künftig dabei unterstützen, eine kommunale Kälteplanung aufzubauen. Durch belastbare Prognosen können besonders betroffene Stadtquartiere frühzeitig identifiziert, gezielte Anpassungsmaßnahmen entwickelt und die Energieversorgung für heiße Sommer langfristig resilienter gestaltet werden.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der HFT-Website Projekt CoolingMap sowie auf dem gemeinsamen Internetauftritt unter www.coolingmap.de.