![[Bild: Alfred Max] 19. Esri-Anwendertag](/fileadmin/Dateien/Vermessung/_processed_/e/7/csm__DSC5088_9e241c43d0.jpg)
Über 90 Gäste konnte der Fachbereich Vermessung beim 19. Esri-Anwendertreffen an der HFT Stuttgart willkommen heissen. Erneut wurden gelungene Praxis-Beispiele aus Kommunen und Landkreisen präsentiert. In diesen wurden mit Hilfe von Geoinformatik-Anwendungen nützliche Erkenntnisse erzielt und Planungen auf eine solide Basis gestellt. Aktuelle Arbeiten von Studierenden der Studiengänge Bachelor Vermessung und Geoinformatik bzw. Master Photogrammetry and Geoinformatics sowie Gelegenheit zum Networking gab es on Top.
“Unsichtbares sichtbar machen” sei das Ziel der GIS-Systeme, betonte HFT-Rektorin Prof. Dr. Katja Rade in Ihrer Begrüßung. Sie ermöglichten fundiertere Antworten auf dei Frage “Wie wollen wir leben?” Aktuelle Bachelor- und Master-Arbeiten an der Hochschule für Technik stellten Prof. Dr. Ángela Blanco-Vogt und Prof. Dr. Dietrich Schröder vor. Viele von Ihnen befassen sich mit dem aktuellen Themenkomplex: Antworten auf den Klimawandel.
Neues von Esri erläuterte Jasmin Seifried (Esri Deutschland GmbH). Ob Admin- oder KI-Tools. Die Esri-GIS-Anwendungen werden permanent weiterentwickelt, so stehen nun im Living Atlas auch ALKIS-Flurstücksdaten zur Verfügung. Aktuell sind beispielsweise 3D-Tiles von Google in der Preview, ein XR-Viewer wird 2027 folgen.
Ebenfalls mit am Start waren die ESRI-Partner alta4, Baral, frox, Con.terra, GI Geoinformatik und VertiGIS, die ihre Dienstleistungen/Produkte in Kurzvorträgen und im persönlichen Gespräch an den Messeständen der begleitenden Fachausstellung vorstellten.
Die Implementierung von Sentinel-2 Daten in einem kommunalen GIS zur Darstellung von Vegetationszuständen und -veränderungen war das Thema von Amelie Schroth (HFT Stuttgart), wie sich ‘Geodaten einfach nutzen’ lassen erläuterte Michael Nowak (Landratsamt Konstanz). Er gab einen Überblick über das neue Web-GIS des Landkreises Konstanz. 'Wie Reality Mapping als Basis für einen Digitalen Zwilling' dienen kann, erläuterte das Team des Esri R&D Center Stuttgart. Wie das in der Praxis aussehen kann, erläuterte Raphael Rolli (Landratsamt Karlsruhe) in seinem Vortrag ‘Esri als Baustein im kommunalen Geodaten-Zwilling’. Den ‘Einsatz von ArcGIS Story Maps bei der Stadt Ulm’ beschrieb Gerrit Bernstein (Stadt Ulm). Um den Umstieg von einer Grafik-Software auf Esri-Lösungen zur Erstellung eines Stadtplans ging es im Vortrag ‘Der Weg zum 1. GIS-Stadtplan in Pforzheim’ von Friederike Kafka und Alexander Ring (beide Stadt Pforzheim). Zum Abschluss stellte Lizanne Hauser, Esri Deutschland GmbH im Vortrag ‘2 Spotlights: So nutzt Esri KI // Schnelle Bauvorprüfung mit ArcGIS’ mehrere der neuen AI-Funktionen des Esri-Software-Pakets vor.
Zusätzlich zu den Fachvorträgen und der Fachausstellung bot der 19. ESRI-Anwendertag auch wieder viel Gelegenheit zum Austausch und zum Networking.