Seit über 100 Jahren wird das Ulmer Münster regelmäßig vermessen, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen. In seiner Masterarbeit entwickelt Jonathan Hiller dieses Überwachungskonzept mit modernen Vermessungsmethoden weiter. Die Arbeit entsteht in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Ulm und der Ulmer Münsterbauhütte.
Auch wenn das Ulmer Münster schon eine ganze Weile steht, ist es notwendig, dieses historische Bauwerk in regelmäßigen Abständen auf seine Standfestigkeit und geometrische Deformationen zu untersuchen. Dadurch können bei Bedarf rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden, falls beobachtete Verformungen eine Gefährdung der Bausubstanz darstellen.
Seit über 100 Jahren führt die Stadt Ulm daher in regelmäßigen Abständen Überwachungsmessungen durch, die entsprechend dem jeweiligen Stand der Technik mit unterschiedlichen Messinstrumenten und Messmethoden vorgenommen wurden.
Jonathan Hiller studiert im Masterstudiengang Vermessung und übernimmt im Rahmen seiner Masterarbeit unter der Betreuung von Prof. Dr. Gerrit Austen die Aufgabe, das bestehende Messkonzept zu analysieren und entsprechend dem aktuellen Stand der Technik zu optimieren, so dass auch künftig eine zuverlässige Überwachung des Münsters gewährleistet werden kann.
Ein wichtiger Teil der Masterarbeit ist auch der Blick über das Ulmer Münster hinaus. Die bisherigen Messungen werden mit Untersuchungen an vergleichbaren Bauwerken wie dem Kölner Dom verglichen, um die eingesetzten Methoden besser einordnen und weiterentwickeln zu können.
Die Arbeit erfolgt im Auftrag der Stadt Ulm und in enger Zusammenarbeit mit der Ulmer Münsterbauhütte.
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