Case Study | 1. Semester | Wintersemester 2019/20 & Sommersemester 2020

Die Case Study ist das anwendungsorientierteste und integrativste Modul des Master Programms Smart City Solutions und verkörpert die Idee eines prozessorientierten Smart-City-Projekts, das sich durch die Integration multipler Herausforderungen, den Entwurf transsektoraler Lösungen und die Aufwertung des öffentlichen urbanen Raums auszeichnet. Es ist als prototypisches Entwurfsprojekt gedacht, in dem die Master SCS Studierenden das Wissen und die methodischen Fähigkeiten, die sie in den begleitenden Modulen während der zwei Semester des Studiums erworben haben, transferieren, anwenden und erproben.

Dabei stehen die Studierenden in engem Austausch mit handelnden Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen, Institutionen und Machtebenen, wie z.B. kommunalen Mitarbeitern, Versorgungsdienstleistern, Basisinitiativen, Start-ups, Kulturorganisationen und Bürgern.

Das Ziel der Fallstudie Siemensstadt 2.0 war der Entwurf und die Co-Creation eines visionären, evidenzbasierten smarten Stadtteilentwicklungskonzeptes und einer Umsetzungsstrategie für den Stadtteil Siemenstadt 2.0. Die Schritte zur Erreichung dieses Ziels waren die Sammlung relevanter lokaler Daten, die Analyse der globalen Stadtteile und die Entwicklung einer eigenen Transformationsstrategie, eines dynamischen Masterplans und eines Aktionsplans zur Umsetzung.

Um auf die in den Ausschreibungsunterlagen des städtebaulichen Wettbewerbs definierten Herausforderungen zu reagieren, haben sich die SCS Masterstudierenden mit den Wettbewerbsergebnissen auseinandergesetzt und ihre Konzepte unter Einbeziehung aller relevanten Aspekte der in dem 1. und  2. Semester des Masterstudiengangs gelehrten Module übertragen und integriert.

Zusätzlich zu den Wettbewerbsanforderungen wurden die Projekte und Umsetzungspläne von der folgenden Leitfrage geleitet - wie dieses Gebiet im Jahr 2030 im Hinblick auf die Erfüllung der europäischen Klima- und Energierahmenziele und auf die Veränderungen im nächsten Jahrzehnt aussehen wird.

Das Projekt wurde von Dr. Nadine Kuhla von Bergmann und Prof. Roland Dieterle betreut.