Open Access

„Unsere Aufgabe Wissen weiterzugeben ist nur halb erfüllt, wenn diese Informationen für die Gesellschaft nicht in umfassender Weise und einfach zugänglich sind.“

Aus Berliner Erklärung

Open Access bestrebt, wissenschaftliche Literatur für alle Menschen frei zugänglich, nachnutzbar, kostenlos, möglichst technisch und rechtlich barrierefrei zu machen. Einfach gesagt bedeutet Open Access freier Zugang zu wissenschaftlicher Literatur im Internet. Die Grundprinzipien werden in Berliner Erklärung erläutert und hier finden Sie eine ausführliche Erklärung was Open Access bedeutet.

 

Warum ist Open Access wichtig?

Open Access ist wichtig, weil die Ergebnisse der öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Forschung dadurch sofort und ohne Beschaffungsaufwand kostenfrei zugänglich und nachnutzbar sind. Bei Open-Access-Publikationen verbleiben die Verwertungsrechte bei den Autor*innen und werden nicht ausschließlich an einen Verlag abgetreten. 

Vorteile:

  • Erhöhte Sichtbarkeit der Publikationen und für die Autoren
  • Schnellere und entgeltfreier Zugang für die Nutzer
  • Rechtliche Absicherung einer potenziell umfassenden Nachnutzbarkeit
  • Gute Auffindbarkeit über Suchmaschinen und Nachweisdienste
  • Förderung der internationalen und interdisziplinären Zusammenarbeit
  • Freier Zugang zu öffentlich finanzierten Forschungsergebnissen
  • Beschleunigte Kommunikation und Diskussion von Forschungsergebnissen

 

Mehr dazu

 

Open Access Wege: Gold, Grün, Platin

Es gibt drei Strategien wie eine Publikation als Open Access veröffentlicht werden kann. Die gängigsten Strategien sind Grün und Gold Open Access. 

Grün: Die bereits erschienenen Publikationen (inkl. Andere digitale Objekte) werden in einem institutionellen oder disziplinären Repositorium bereitgestellt bzw. zweitveröffentlicht.

Gold: Die Publikation wird erstveröffentlicht in einem originären elektronischen Open-Access-Medium, z.B. in einer OA-Zeitschrift, OA-Monografie. Die Qualitätssicherung einer solchen Open-Access-Publikation ist gleich wie bei einer traditionellen Publikation. Die Finanzierung findet häufig über Publikationsgebühren (APC) statt.

Platin: Diese Strategie wird auch als Diamant OA bezeichnet. Die Finanzierung erfolgt weder über Subskriptions- noch über Publikationsgebühren, sondern über andere Wege wie z.B. Institutionsmittel oder ehrenamtliches Engagement.

Mehr über die Unterschiede

Elektronisches Publizieren und Open Access an der HFT

Die HFT Bibliothek bietet allen HFT Angehörigen die Möglichkeiten ihre wissenschaftlichen Werke (z.B. Dissertationen oder Abschlussarbeiten) auf der hochschuleigenen Veröffentlichungsplattform hfTOR (HfT Open Repository)  kostenfrei  zu publizieren. Außerdem ermöglicht hfTOR  den dauerhaften Nachweis und die Auffindbarkeit von Veröffentlichungen der Hochschule mit und ohne Volltext. 

hfTOR sorgt für eine hohe Sichtbarkeit der Publikationen über solcheSuchdienste wie  Google Scholar, BASE, DNB

Über die einfache Suche in hfTOR kann in den Titeln, den Körperschaften, den Abstracts, allen Personen, alle Identifiern, den Volltexten (wenn vorhanden), den Schlagwörtern und Verlagsinformationen der Dokumente gesucht werden. Erweiterte Suche kann gezielt nach Autoren, Titeln, weiteren Personen, Gutachtern, Zusammenfassungen, Volltexten und Jahren gesucht werden.

Im hfTOR können Sie einen Überblick über Dokumente nach bestimmten Ordnungskriterien (z.B. Dokumenttyp) verschaffen. Das hfTOR listet auch einen schnellen Überblick über die zuletzt veröffentlichten Dokumente.

hfTOR dient auch Hochschulbibliographie – ein Nachweis über die Forschungsleistung der Hochschule.

Weitere wichtige Informationen zum Publizieren an der HFT finden Sie hier.

Finanzierungsmöglichkeiten von Open Access Artikel

Alle relevanten Informationen zum Thema Finanzieren wissenschaftlicher Veröffentlichungen an der HFT finden Sie hier im Bereich „2.3. Finanzierung“.

Weitere hilfreiche Informationen zum Open Access

Ihre Ansprechpartner

Open Access und Publizieren in hfTOR:

Petra Sperling - petra.sperling@hft-stuttgart.de

Anna Skazko - anna.skazko@hft-stuttgart.de

Forschungsmanagement: 

Marine Paichard - marine.paichard@hft-stuttgart.de