Öffentliche Baustoffprüfstelle

Die Öffentliche Baustoffprüfstelle an der Hochschule für Technik Stuttgart ist als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) für folgende Reihe von Bauprodukten bauaufsichtlich anerkannt:

  • Prüfung der mechanisch-technologischen Eigenschaften der Bindemittel für die Herstellung von Halbstarren Deckschichten und Ultrahochfesten Betonen sowie für die Überwachung ihrer Herstellung
  • Überwachung von überwachungspflichtigen Betonen ÜK.2 und 3 auf Baustellen nach DIN 1045-3

Darüber hinaus übt die Öffentliche Baustoffprüfstelle folgende Tätigkeiten aus:

  • Bestimmung der Eigenschaften von Gesteinskörnungen für Beton, Zementen, Leicht-, Normal-, Schwerbetonen, Zusatzstoffen für Beton, Pflastersteinen, keramischen Fliesen, Estrichen, Mörteln und Ziegelsteinen
  •  Untersuchung von Schadensfällen für private und öffentliche Auftraggeber
  • Beratung und Entwicklung von Bauproduktsystemen
  • Mitarbeit in Fachgremien
  • Organisation und Mitwirkung im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen für Baufachleute

Die Öffentliche Baustoffprüfstelle an der Hochschule für Technik Stuttgart (ÖBP) führt Materialprüfungen an Baustoffen als Dienstleistung für öffentliche und private Auftraggeber durch.

Schwerpunktmäßig handelt es sich dabei um Untersuchungen der mechanisch-technologischen Eigenschaften von Beton, Estrich, Mörtel, hydraulischen Bindemitteln, Mauersteinen, keramischen Baustoffen (Fliesen). Neben der Feststellung von Normeigenschaften an den o. g. Bauprodukten werden Eignungsprüfungen und Kontrollprüfungen durchgeführt. An bestehenden Bauwerken werden zerstörungsfreie und zerstörende Prüfungen vorgenommen. Dem Labor der ÖBP stehen moderne Frostprüfgeräte zur Verfügung, mit denen der zunehmend steigende Bedarf zum Nachweis des Frost- und Frost-Taumittelwiderstandes von mineralischen Baustoffen nach den neuen europäischen Prüfverfahren (CF- und CDF-Test, Plattenverfahren, Würfeleintauchverfahren) abgedeckt werden kann.

Seit ihrer Gründung im Jahre 1962 überwacht die ÖBP im Rahmen der sog. Fremdüberwachung gemäß DIN 1045 die Betonqualität auf über 300 Baustellen pro Jahr, auf denen Betone der Überwachungsklassen 2 und 3 verarbeitet werden. Die Überwachung von Betonen auf Baustellen gehört seitdem zu den Hauptaufgaben der ÖBP.

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